Seit
der Eröffnung des Picasso Museums in Malaga unternehmen
wir regelmäßig mit unseren Studenten
einen Musembesuch.
PABLO RUIZ PICASSO
(Málaga
1881 – Mouguins 1973)
Im Oktober 1881 wurde der brilliante Künstler in
Málaga, Plaza de la Merced, geboren. Sein Vater
war Kunst- und Zeichenlehrer und Aufseher im Stadtmuseum.
Im Ambiente von Málaga begann seine künstlerische
Ausbildung. Er war ein schlechter Schüler, schon
mit 5 Jahren konnte er sich mit Zeichnungen besser ausdrücken
als im Schriftlichen.
Er setzte seine Ausbildung in La Coruña
und Madrid fort, und mit 18 Jahren führte Pablo
Ruiz Picasso ein intensives Leben im künstlerischen
Ambiente von Barcelona. Aus seiner damalig Ideologie
(Anarchismus und gesellschaftliche Unruhe) entwickelte
sich seine „Blaue Periode“, denn die Farbe
war gerade zu ideal um Schwermut, schlechte Angewohnheiten
und Unglück auszudrücken.
1904 liess er sich in Paris nieder
und begann mit der sogenannten „Rosa Periode“,
welche die gleichen Themen wiederspiegelte, auch wenn
andere Farben vorherrschend waren. Doch war es im Frühjahr
1907, mit dem Werk „Las chicas de Avinyó“,
welches später als „Les demoiselles d´
Avignon“ bekannt worde, als das revolutionäre
Manifest des Kubismus begann.
Von da an folgten die bekannteren Epochen
und kreativen Perioden: Monstruosimo, Klassizismus,
geschwungene Formen im Vidriera-Stil und die grossen
anklagenden Bilder, wie „Guernica“, „La
Canicería“, „Mantanza en Corea“).
Sein Privatleben war ständig in
der Regenbogenpresse: Seine Leidenschaft zum Stierkampf
und seine Freundschaften mit den Stierkämpfern,
der Beitritt in eine kommunistische Partei, seine Partnerwechsel
(es waren 6 Frauen: Fernande, Marcelle, Olga, María,
Therne, Dora, Françoise y Jacqueline die sein
Leben und seine Werke begleiteten), sein Glück
und sein polemisches Vermächtnis... waren und werden
immer im Interesse der Allgemeinheit fortbestehen.
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